heckenecke III

 

AM LIEBSTEN ALLERHAND UNRUHE, DAS BERUHIGT UNGEMEIN, ALLES RUNDHERUM IN BEWEGUNG UND ICH, STILL UND GELASSEN, TRAUER UND FREUDE ZUGLEICH, WELCH BIZARRE MISCHUNG.

der horizont verschleiert, aber die gewissheit der dunklere streifen ist das meer.

und die geschäftigkeit rings, das unaufhörliche fahren, das tun und machen, die frische brise weht es weg, erfrischend und von neuem setzt es ein und fort.

dann findet man dinge wieder, vertraute, schlägt buchseiten auf und man merkt, wie man lächelt, der gelesene satz ein alter bekannter, immer schon gekannt, aber wie zum ersten mal gelesen.

die botschaft eines freundes über den verlauf seiner krankheit, seiner gesundheit vielmehr, macht mut, bestärkt einen, man möchte ihn umarmen,er sagt dinge, an die man sich halten kann.

meine melancholie vergeht nicht, aber ich kann sie befragen und sie spricht von ihr und mir und ich kann sie ertragen, ja, in mir bewahren als eine kostbarkeit, ein geschenk. so drückt sie mich nicht nieder, sie hebt mich auf, ich kann gehen und manchmal lachen.

und manchmal braucht es gar nicht viel, eine liebe geste, ein wort genügt völlig. es muss gar nichts grosses sein, damit alles sich ändert.

 

 

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